Fast war es eine "schicksalhafte Fügung", als mit einem eingefangenen Bienenschwarm die Bienenhaltung ihren Anfang nahm und nach und nach eine richtige kleine Imkerei daraus wurde. Seit jenen Tagen sind die Bienen so etwas Ähnliches wie die "täglichen Begleiter" geworden, auch wenn sie natürlich nicht dauernd hinterher fliegen. Nicht hochgerechnete Honigerträge, nicht das Trachten nach Gewinn, auch nicht der Wunsch nach kommerziellem Nutzen führte zu einem Hobby, das für einige Jahre dann doch etwas mehr geworden war. Vor allem aber war es das Interesse an der Natur, verbunden mit der "Faszination Biene", das den Ausschlag gab für diese Art der Freizeitgestaltung. Eine Faszination die heute noch ebenso wirksam ist wie am ersten Tag.

Aus einem im Wald selbst ausgesuchten Baum, einer Weymuthkiefer, wurden im Laufe der ersten Jahre rund 50 dreizargige Magazinbeuten, die dann auch alle ihre "artgerechte Verwendung" fanden. Meist waren die Bienenvölker verteilt auf zwei Standorte. Dort standen sie entweder im Bienenhaus oder in Freilandaufstellung.

Mit dem Anstieg der Völkerzahlen stieg auch der Honigertrag. Dem damit verbundenen Vermarktungsproblem konnte mit dem Einstieg in einen Wochenmarkt begegnet werden.

Nach einer Zeit in der der Honigertrag im Vordergrund stand, wurde die Imkerei wieder als reiner "Hobbybetrieb" geführt und die ökologischen Gesichtspunkte standen erneut an erster Stelle. Diese Zielsetzung hatte noch sechs weitere Jahre Gültigkeit und Bestand.

Nach dem Motto: "Alles im Leben hat seine Zeit" waren es dann gesundheitliche Gründe die das Ende der Imkerei und der Bienenhaltung einzuläuten begannen.

Dort aber, wo die Bienen über 30 Jahre geflogen sind, fliegen sie noch immer. Für die beiden zentralen Standorte konnten engagierte Nachfolger gefunden werden. Diese werden die Arbeit mit den Bienen weiterführen und dazu beitragen, dass in der Region auch weiterhin eine hinreichende Bestäubung gesichert bleibt. Die Heimat dieser Bienen, im württembergischen Hohenlohe, bleibt eine Gegend in der Bienenvölker zuhause sind.

 

Erlin     Freilandaufstellung

Freilandaufstellung ist angesagt!
Das enge und dunkle Bienenhaus wurde Materiallager und dient der Unterbringung imkerlicher Gerätschaften.